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25/03/2009

Das Heizen mit Öl ist zuletzt wieder günstiger geworden - zur Freude der Endverbraucher. Als Grund für den gesunkenen Heizölpreis wird immer die Wirtschaftskrise genannt. Doch wie sehen hier die Zusammenhänge aus?

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten senken einige Menschen die Heizkosten, indem sie ihre Ölheizung etwas niedriger drehen. Den Heizölpreis beeinflusst dies allerdings nur wenig. Hierfür ist - wie für die Preise aller Ölprodukte - der Rohölpreis entscheidend, der im Handel an den internationalen Börsen ermittelt wird. Dabei gilt die Regel: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und genau diese Nachfrage wird vor allem durch die Industrie und den Bereich Transport/Verkehr bestimmt, die zusammen den weitaus größten Anteil des weltweit weiterverarbeiteten Rohöls verbrauchen.

Beispiel Industrie: Hier verwenden viele Branchen Öl als Rohstoff für ihre Produkte, z. B. für die Herstellung von Kunststoffteilen für die Pkw-Fertigung. Da die Verkaufszahlen der Automobilbranche weltweit durch die Krise dramatisch zurückgegangen sind, haben dem entsprechend auch unzählige Automobilzulieferer in der ganzen Welt ihre Produktion momentan zurückgefahren oder sogar ganz eingestellt. In all diesen Fabriken und in ähnlicher Weise in weiteren Branchen wird also viel weniger Öl benötigt - die Nachfrage bricht ein. Ergebnis: Der Preis sinkt.

Darüber hinaus beeinflussen weitere Faktoren den Ölpreis in geringerem Umfang, für uns in Europa beispielsweise der Wert des Euro im Verhältnis zum Dollar. Erdöl wird in US-Dollar gehandelt und bei einer starken europäischen Währung kann man mit der gleichen Summe Euro mehr Dollar und somit auch mehr Öl kaufen.