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06/05/2009

Viele Faktoren können Schwankungen des Heizölpreises auslösen. Auch die Schweinegrippe, die derzeit die Medien dominiert, hat Einfluss auf den internationalen Ölmarkt. Was auf den ersten Blick überrascht, erklärt sich auf den zweiten Blick schnell. Denn die Angst der Menschen vor der globalen Grippewelle könnte vor allem auf den internationalen Flugverkehr, aber auch auf den allgemeinen Reiseverkehr innerhalb der Länder negativen Einfluss haben. In diesem Fall würde weltweit weniger Treibstoff benötigt und die ohnehin schon hohen Vorräte an Rohöl - aus dem der Treibstoff gewonnen wird - würden weiter ansteigen. Folge: Die Nachfrage nach Rohöl würde sinken. Nun hängt beim Handel mit Rohöl dessen Preis auch immer von zukünftigen Entwicklungen ab und psychologische Komponenten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Daher sank der Ölpreis bald nach Ausbruch der Schweinegrippe - obwohl ihr tatsächlicher Einfluss auf die Ölnachfrage überhaupt noch nicht feststand.

Deutsche Endverbraucher werden davon allerdings kaum etwas bemerken. Denn in den vergangenen Wochen sank der Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar. Da Öl auf dem Weltmarkt in US-Dollar bezahlt wird, müssten also europäische Kunden eigentlich mehr Euro für die gleiche Menge Heizöl bezahlen. Diese Teuerung wird jedoch durch den oben beschriebenen, gesunkenen Ölpreis ausgeglichen. Indirekt ist die Schweinegrippe also dafür mitverantwortlich, dass der Preis für Heizöl in Deutschland in den letzten Tagen weitestgehend stabil blieb.