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06/05/2009

Eine der Voraussetzungen für die weltweite Nutzung von Rohöl ist der kostengünstige Transport mit großen Tankern. Deren Geburtsstunde lag bereits im Jahr 1878, als der erste seetüchtige Öltanker der Welt gebaut wurde - von Ludvig Nobel, Bruder des Nobelpreis-Stifters Alfred Nobel.

Ludvig Nobel wird im Juli 1831 in Stockholm geboren. 1876 folgt er seinem Bruder Robert Nobel nach Aserbaidschan, wo dieser das Zukunftspotential des Öls erkannt und in eine Raffinerie investiert hat. Gemeinsam bringen die Brüder das Geschäft zum Florieren. Die Nachfrage nach dem schwarzen Gold ist hoch und bessere Förderungs- und Transportmöglichkeiten werden dringend benötigt, denn Holzölfässer und der Transport mit Eseln oder auf der Schiene entsprechen nicht mehr den Anforderungen. Nachdem die Nobel-Brüder bereits mit dem Bau von Pipelines neue Maßstäbe im Öl-Transport setzen, entwickelt Ludvig Nobel vielen Skeptikern zum Trotz schließlich den weltweit ersten Öltanker, die „Zoroaster" (zu deutsch: Zarathustra). Das Schiff ist 56 Meter lang, 8,20 Meter breit und kann 242 Tonnen Öl transportieren. Großer Vorteil: Das Öl muss nicht mehr in teuren Ölfässern verschifft werden, sondern kann einfach in große Tanks im Bauch des Schiffes gepumpt werden. Ein Patent für seine Erfindung meldet Nobel allerdings nicht an, so dass US-Magnat John D. Rockefeller und andere Unternehmen das Prinzip der „Zoroaster" schnell kopieren und bald ganze Flotten von Öltankern auf den Weltmeeren unterwegs sind. Heutige moderne, doppelwandige Öltanker sind bis zu 380 Meter lang, bis zu 68 Meter breit und transportieren bis zu 442.000 Tonnen Nutzlast.