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02/09/2009

Bis vor rund 150 Jahren galt Erdöl als Abfallprodukt der Salzgewinnung ohne besonderen Wert. Die gezielte Förderung war mit damaligen Mitteln schlichtweg zu aufwändig und damit nicht wirtschaftlich. Doch der pensionierte Eisenbahner Edwin L. Drake hatte die Vision, dass Erdöl zu einem Energielieferanten für die ganze Gesellschaft werden könnte. Denn Wissenschaftler hatten ihm bestätigt, dass der Rohstoff dazu theoretisch in der Lage war. Durch Destillation konnte man daraus etwa Teer, Paraffin und vor allem Petroleum für Lampen gewinnen. Lampenöl wurde bis zu diesem Zeitpunkt überwiegend aus Waltran gewonnen.

Nach vielen Jahren erfolglosen Experimentierens rund um das kleine Städtchen Titusville in Pennsylvania (USA) versuchte Drake schließlich die Methode des Bohrens, die jedoch zunächst scheiterte, da das Bohrloch in sich zusammenfiel. Daraufhin entwickelte der Visionär ein Konzept, bei dem das Bohrloch durch Eisenröhren gesichert wurde. Am 27. August 1859 erfolgte die erste erfolgreiche Bohrung und schon bald wurden täglich 4.000 Liter gefördert. In kürzester Zeit brach ein Ansturm auf das „schwarze Gold" aus: Bereits ein Jahr später förderten rund 2.000 Bohrtürme in Pennsylvania Erdöl, die Einwohnerzahl Titusvilles stieg von 250 auf 10.000. Edwin L. Drake selbst brachte seine Erfindung keinen finanziellen Erfolg, denn er hatte sich sein neues Konzept mit den Röhren im Bohrloch nicht patentieren lassen.

Erdöl hat heute einen Anteil von 40 Prozent am Weltenergieverbrauch und ist damit nach wie vor der mit Abstand wichtigste Energieträger. Rund ein Drittel wird für die Wärmeerzeugung verwendet, z. B. in Form von Heizöl. Eine warme Wohnung und viele weitere Annehmlichkeiten unseres Lebens haben wir heute Erdölprodukten zu verdanken - und Edwin L. Drake, seinem (im wahrsten Sinne des Wortes) wichtigsten Förderer.