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16/10/2009

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist der Einfluss der OPEC-Staaten1 trotz Wirtschaftskrise ungebrochen. Eine Tatsache, die direkten Einfluss auf den deutschen Erdölmarkt und damit auch auf den Endverbraucher hat. Doch warum ist das so?

Die OPEC (engl. Organisation of Petrolium Exporting Countries) wurde 1960 in Bagdad gegründet und versteht sich als ein Zusammenschluss zur Organisation erdölexportierender Länder. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, zum einen für einen stabilen Ölmarkt und damit für einen stabilen Ölpreis zu sorgen, gleichzeitig aber auch die eigenen Erlöse aus dem Erdölgeschäft sicher zu stellen. Die OPEC-Staaten fördern gemeinsam etwa 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion. Darüber hinaus verfügen sie über drei Viertel der weltweiten Erdölreserven und nehmen so eine Vormachtstellung auf dem Erdölmarkt ein.

Durch gegebenenfalls künstliche Verknappung oder Steigerung der geförderten Ölmenge versuchen die Länder, die Preise auf dem Erdölmarkt möglichst stabil zu halten. Zu diesem Zwecke treffen sich die für Energie und Erdöl zuständigen Minister der OPEC-Mitgliedsstaaten im Abstand eines halben Jahres, um den Stand des Erdölmarktes zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Ergebnis dieser Konferenz ist ein Maßnahmenkatalog, der für einen längeren Zeitraum als Richtwert für den Erdölmarkt gilt.

Durch den hohen Anteil an der geförderten Menge an Erdöl auf dem internationalen Erdölmarkt, nehmen die OPEC Länder mit dem Maßnahmenkatalog nicht nur Einfluss auf die Erdölsituation in Ihrem eigenen Land, sondern auch auf den Erdölmarkt der Nicht-OPEC Länder, zu denen auch Deutschland zählt.

1 12 Staaten aus Afrika (Algerien, Angola, Libyen, Nigeria), dem Nahen Osten (Irak, Iran, Katar, Kuweit, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate) und Südamerika (Ecuador, Venezuela).