IHR SHELL
MARKENPARTNER:

Reibert energie GmbH
Am Seewasem 1
35216 Biedenkopf
Tel: 06461 / 95 85 - 0
Fax: 06461 / 95 85 55
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.reibert.de

25/11/2009

Eigenheimbesitzer, die mit einem Niedertemperaturkessel heizen und Energie sparen möchten, haben die Möglichkeit, ihren noch intakten Kessel aufzurüsten. Vorteil: Es ist kein kompletter Austausch der Heizungsanlage nötig, für den durchschnittlich 6000 Euro kalkuliert werden müssen. Für eine Umrüstung des vorhandenen Kessels hingegen fallen nur rund 2000 Euro Kosten an. Diese amortisieren sich abhängig von Größe und Zustand des Gebäudes innerhalb von vier bis neun Jahren. Wichtig: Der zur Brennwertanlage aufgerüstete Niedertemperaturkessel hat nur geringfügig schlechtere Energienutzungsgrade als handelsübliche Brennwertkessel.

Gerade bei der Gebäudesanierung zählt Energiesparen zu einem der wichtigsten Faktoren. Bisher wurde zu diesem Zweck der Energieverbrauch des Gebäudes analysiert, um daraus klassische Sanierungsmaßnahmen abzuleiten. In Wohngebäuden ist von der Sanierung oft die Heizungstechnik betroffen, der qualitative Zustand des Kessels bleibt dabei jedoch unberücksichtigt. Eine im Grunde intakte Anlage wird also ausgetauscht und findet keine weitere Verwendung.

Entscheiden sich Eigenheimbesitzer jedoch für eine Aufrüstung des vorhandenen Kessels, wird in den Abgasweg des Niedertemperaturkessels lediglich ein Kunststoffgehäuse eingebaut. Die bis zu 270° C heißen Abgase werden darin über Glasröhren geführt, die am Rücklauf des Heizungsstranges angeschlossen sind. Hinter den Kessel werden dann Brennwertmodule eingehängt, um die hohen Abgastemperaturen zu nutzen. Ein intakter und gut erhaltener Niedertemperaturkessel muss mit dieser Technik nicht mehr entsorgt werden, sondern kann seinen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen erbringen.