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03/02/2010

Effizientes Heizen zeigt offensichtlich Wirkung: 2009 wurde in Deutschland deutlich weniger Energie verbraucht als im Vorjahr. Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AEGB) zufolge lag der Verbrauch im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent unter dem von 2008. Damit wurde das geringste Verbrauchsniveau seit Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erreicht.

Auch der Bedarf an Heizöl lag auf dem niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung und sank um 5,8 Prozent. Nichtsdestotrotz ist Heizöl weiterhin der wichtigste Energieträger in Deutschland und nimmt mit 34,6 Prozent mit Abstand den größten Anteil ein.

Am stärksten betroffen von der Entwicklung ist Steinkohle. Der Bedarf verringerte sich hier konjunkturbedingt in der Industrie und auch auf dem Wärmemarkt um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Steinkohle deckte 2009 noch rund 11 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland.

Leichte Zuwächse auf dem Wärmemarkt konnte das Gas verbuchen. Allerdings hatten hier niedrige Temperaturen in der ersten Jahreshälfte für eine höhere Nachfrage gesorgt. Insgesamt sank aber auch der Gasverbrauch in Deutschland um 5,5 Prozent. Zuwächse ergaben sich vor allem bei den erneuerbaren Energien. Insgesamt erhöhte sich deren Anteil in Deutschland um knapp einen Prozentpunkt, so dass sie jetzt etwa neun Prozent des gesamten Energiebedarfs decken.