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12/05/2010

Die Technologie-Initiative Mineralölwirtschaft hat ein ölbetriebenes Zeolith-Kompaktgerät entwickelt, das durch die Kombination von Öl-Brennwerttechnik und thermischer Wärmepumpentechnologie den Energiebedarf von Gebäuden reduziert. Neben der Einbindung ökologisch unbedenklicher Elemente wie Wasser und Zeolith, zeichnet sich das Kompaktgerät auch durch einen äußerst energiesparenden und leisen Betrieb aus. Darüber hinaus ist es auch für höhere Heizsystemtemperaturen geeignet.

Während aktuell verfügbare Brennwerttechnik bereits einen Nutzungsgrad von 98 Prozent erreicht, ermöglicht die zusätzliche Einbindung von Umweltwärme im Vergleich 120 Prozent. Eine technische Nutzung dieser Umweltwärme stellt das ölbetriebene Zeolith-Kompaktgerät dar: Die Grundlast des Wärmebedarfs wird von der Wärmepumpe getragen. Ein Öl-Brennwertgerät ist dabei für Leistungsspitzen und den Antrieb der Wärmepumpe zuständig und wird mit schwefelarmem beziehungsweise Heizöl mit Bioanteil angetrieben.

Die Besonderheit stellt die Einbindung eines Zeoliths dar, ein Stoff, der Wasser abgeben und Wasserstoffmoleküle ebenso aufnehmen kann. Die Funktionsweise des Zeolith-Kompaktgerätes erfolgt in zwei Phasen: Im Kompaktgerät wird der Zeolith von Wasser umgeben, das durch die Umweltwärme erhitzt wird. Durch die Wärme verdampft das Wasser und wird gleichzeitig durch den Zeolith aufgenommen. Bei dieser so genannten Absorbtion der Wassermoleküle entsteht Wärme, die an den Heizkreislauf abgegeben wird. In der darauf folgenden Phase, der Desorptionsphase, ist der Zeolith mit Wasser gesättigt. Durch die Ölverbrennung gibt er das gebundene Wasser dampfförmig ab, wodurch wiederum Wärme entsteht, die dem Heizkreislauf zugeführt wird.