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10/09/2008

Nur noch durchschnittlich 13,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr wurden in  bundesdeutschen Mehrfamilienhäusern in der Heizperiode 2006/07 verbraucht. Damit hat der Heizölverbrauch nach Angaben des Energiedienstleisters Techem einen historischen Tiefstand erreicht. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Winter 1977/78 hat sich der Durchschnittsverbrauch sogar halbiert. Gesunken ist der Ölverbrauch, weil die Wohnungswirtschaft allgemein verschiedene Energiesparmaßnahmen ergriffen hat und Einzelhaushalte wegen der gestiegenen Energiepreise sparsamer mit Energie umgehen. Das relativ warme Winterwetter hat den Verbrauch ebenfalls gesenkt.

Allerdings ist das Einsparpotenzial noch längst nicht ausgeschöpt. Nur in rund 15 Prozent der Häuser liegt der Verbrauch unter zwölf Litern pro Quadratmeter und Jahr. Der Rest bewegt sich zum Teil deutlich darüber mit Spitzenverbrauchswerten von mehr als 32 Litern. Das heisst, dass die Heizanlagen noch längst nicht alle auf dem neuesten Stand der Technik sind. Das Schornsteinfegerhandwerk berichtet, dass von insgesamt 6,14 Millionen Ölheizanlagen in Deutschland nur 105.000 mit hoch-effizienter Brennwerttechnik ausgestattet. Öl-Brennwertanlagen setzen den Energiegehalt des Heizöls nahezu vollständig in Nutzwärme um und sparen 30 bis 45 Prozent Energie, dagegen verschleudern technisch veraltete und überdimensionierte Heizkessel mit Nutzungsgraden von kaum mehr als 70 Prozent viel zu viel Energie. Die Modernisierung der Heizung ist in der Regel die kosteneffizienteste energetische Maßnahme. Sie rechnet sich in wenigen Jahren.