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14/01/2009

Deutschland wird wohl so schnell kein OPEC-Mitglied, verfügt aber dennoch über einige Erdölvorkommen. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein befinden sich Ölfelder, aus denen 2007 rund 3,4 Millionen Tonnen Öl gefördert wurden. Damit ist Deutschland in der Lage, etwa 2,3 bis 3 Prozent seines eigenen Bedarfs zu decken.

Den restlichen Erdölbedarf deckt Deutschland durch Importe aus ölreicheren Staaten. Haupt-Ölförderer war 2007 Saudi-Arabien mit 493,1 Mio. Tonnen. Die gesamte Welt-Ölförderung lag im selben Jahr bei 3.905,9 Mio. Tonnen. Zur Einordnung: Der tägliche weltweite Verbrauch lag im Jahr 2008 bei rund 11,8 Mio. Tonnen; allein in Deutschland wurden rund 367.000 Tonnen Erdöl pro Tag verbraucht. Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die Bedeutung von Erdöl für unsere Gesellschaft.

Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass Erdöl aus abgestorbenen Meeresorganismen wie Plankton entsteht. Wenn diese Organismen absterben, sinken sie auf den Meeresboden. Dort vermischen sie sich mit Sedimenten zu einem Faulschlamm, der immer tiefer sinkt und dabei von neuen Ablagerungen überdeckt wird. Bakterien wandeln diesen Schlamm unter hohem Druck und hohen Temperaturen ab 50 Grad Celsius zu Kohlenwasserstoffen um. Unter undurchlässigen Erdschichten werden die Kohlenwasserstoffmischungen festgehalten und sammeln sich zu Erdölschichten. Dieser Prozess dauert rund 100 Millionen Jahre.