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25/02/2009

Die Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV) dienen der Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG). Dieses Gesetz regelt den Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen, z. B. durch Luftverunreinigungen oder Lärm. Für Privathaushalte mit Ölheizung ist vor allem die BImSchV 1 relevant.

Diese Verordnung gilt für Ölheizungen mit einer Feuerungsleistung bis zu 5000 Kilowatt und legt die Bedingungen fest, unter denen kleine und mittlere Ölheizungen aufgestellt und betrieben werden dürfen. Außerdem beinhaltet sie Grenzwerte für Abgasverluste, also für die Wärme, die über den Schornstein verloren geht. Somit dient die Verordnung der effizienteren Energienut-zung. Bei einer Heizung mit 25 bis 50 Kilowatt Nennwärmeleistung darf der Abgasverlust beispielsweise nicht mehr als zehn Prozent betragen.

Der Schornsteinfeger kann durch die jährliche Messung überprüfen, ob die Ölheizung die Grenzwerte einhält. Hierfür kann man auch eine Einstufungsmessung durchführen lassen. Über das Ergebnis der Messung wird abschließend in jedem Fall eine Bescheinigung ausgestellt. Falls die Heizung nicht der Verordnung entspricht, sollte über eine Neuanschaffung oder Umrüstung nachgedacht werden, da sonst Bußgelder anfallen können.

Neuere Heizungen erfüllen die Vorgaben jedoch in der Regel, so dass hier kein Grund zur Sorge besteht. Mit neuen Heizungen sind sogar noch niedrigere Grenzwerte möglich, weswegen die BImSchV 1 in naher Zukunft überarbeitet werden soll - die aktuellen Grenzwerte stammen noch aus dem Jahr 1988.